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Fabienne

Der Wohntraum von Oregon: 20 Quadratmeter für 25.000 Euro!

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Andrew und Gabriele Morrison aus Oregon (USA) leben ihren Traum: Sie tauschten ihr luxuriöses amerikanisches Eigenheim gegen ein minimalistisches Häuschen namens „hOMe“! Seitdem führen sie ein schuldenfreies und zufriedenes Leben. Auf stilvolle Einrichtung und hohen Komfort müssen sie dennoch nicht verzichten.

Viel Stil für wenig Geld
Mit ihrem persönlichen Entwurf bewiesen Andrew und Gabriele Morrison, dass es sich auch in kleinen Räumen stilvoll leben lässt. Das Paar erbaute das Häuschen innerhalb von nur vier Monaten und richtete es nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen ein. Das Tiny House ist mit 20,5 Quadratmetern Wohnfläche und zusätzlichen 11 Quadratmetern für den Schlafbereich ein wahres Raumwunder.

Der gelernte Baufachmann Andrew Morrison legte dabei besonderen Wert auf Großzügigkeit und Offenheit, stattete das Haus mit großen Fenstern, hellen Wänden und einer geradlinigen, minimalistischen Innenausstattung aus. Die große Einbauküche und der Propan-Kaminofen steigern den Wohlfühlcharakter des Mini-Appartements. Samt Innenausstattung kostete das Häuschen umgerechnet nur 25.000 Euro. „Da wir alles selbst gebaut haben, hatten wir keine Lohnkosten, ansonsten wäre es sicherlich teurer geworden“, verrät Andrew in einem Interview mit Tinyhousetalk.com. Zum Vergleich: In Hamburg liegt der Quadratmeterpreis für Wohneigentum aktuell bei über 4.000 Euro. Dies lässt sich sicherlich nicht eins zu eins vergleichen, zeigt aber ganz gut, wie günstig die Morrisons leben.

Derzeit wohnen die Morrisons auf einem ländlichen Privatgrundstück im Bundesstaat Oregon in den USA und genießen den Ausblick ins Grüne. Da ihr Tiny House mit Rädern ausgestattet ist, kann das Ehepaar jederzeit flexibel umziehen. Momentan wollen sie aber erst einmal hier bleiben – kein Wunder bei der Lage.

Mehr Zeit für die Familie
Bevor Andrew und Gabriele Morrison ihr Minhaus bezogen, lebten sie in einem großen Einfamilienhaus. Freunde und Nachbarn beneideten sie um die Geräumigkeit ihres Domizils. Doch der amerikanische Traum vom pompösen Eigenheim war bald ausgeträumt: Hohe Betriebskosten, die Rückzahlung ihres Darlehens und die Zeit, die das Ehepaar allein zum Putzen der Räume aufbringen musste (bis zu zehn Stunden wöchentlich), wuchsen ihnen bald über den Kopf.

„Zum Glück erfuhren wir genau im richtigen Moment von der Tiny House Bewegung“, so die Besitzer gegenüber Tinyhousetalk.com. „Die Idee vom Tiny House hatte einen großen Einfluss auf unsere Einstellungen zum Wohnen und Leben. Wir wollten diese neue Lebensform unbedingt ausprobieren.“ Dafür tourten die Morrisons erst einmal mit einem kleinen Wohnwagen mit Zeltanbau fünf Monate lang durch Mexiko. „Schon nach nur vier Wochen merkten wir, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein. Eine einmalige Erfahrung, die unser weiteres Leben bestimmen sollte“, schwärmt Andrew.

Für das neue Leben mussten sich die Morrisons von vielen Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen trennen. Gut die Hälfte verkauften oder spendeten sie, den Rest lagerten sie in Containern. Das Leben im großen und einsamen Einfamilienhaus war Geschichte!
Die gewonnene Zeit und das gesparte Geld nutzen sie heute, um mehr Zeit miteinander zu verbringen und zu reisen – und mit ihrer facebook-Seite inspirieren sie immer mehr Menschen, ihnen nachzueifern.

Das ausführliche Video zu dem Haus der Morrisons findet Ihr hier:

Tipp:
Ihr wollt wissen, wie es sich im Kleinformat leben lässt? Macht die Probe und mietet Euch in den USA ein Tiny House, zum Beispiel hier

Wer gleich richtig loslegen möchte, findet die Bauanleitung von Andrew Morrison unter:
tinyhousebuild.com

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