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Jasmin

Endlich zu dritt: das Babyzimmer einrichten

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Ein Baby ist unterwegs und die Freude ist riesengroß! Insbesondere bei der Gestaltung des Babyzimmers stellen sich viele Fragen – wir helfen dabei, die richtigen Antworten zu finden und das Zuhause auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorzubereiten!

Wir haben für unseren Beitrag den kleinen Hugo besucht. Mama Kerstin hat mit ihren tollen Ideen ein farblich perfekt abgestimmtes und sehr gemütliches Kinderzimmer gestaltet, was im ehemaligen Eltern-Schlafzimmer mit vorausgehender Planung und viel Einsatz umgesetzt wurde. Hier konnte insbesondere Papa Sebastian seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, der federführend die Renovierung übernahm. Wir sind begeistert von diesem tollen Gemeinschaftsprojekt!

Wie finde ich die richtige Einrichtung fürs Babyzimmer?

Soll das Zimmer für den Nachwuchs hellblau/babyrosa gestrichen werden oder treffen vielmehr neutrale Farben den Geschmack der werdenden Eltern? Verspielt oder minimalistisch? Und ist ein mitwachsendes Babybett wirklich notwendig?

Für die Planung der Inneneinrichtung sollten, um am Ende ein passendes Gesamtbild zu erhalten, zuerst Stil und Farbkonzept festgelegt werden. Eine gute Methode ist die Erstellung eines Moodboards als freie Sammlung von Lieblingsbildern und Einrichtungsdetails. Bilder aus Zeitschriften, Fotos von Pinterest, Materialreste, oder Farbschnipsel können Teil der Collage sein. Bei roomido findet ihr viele Inspirationen und Wohnideen, die bei der Einrichtung des Babyzimmers helfen.

Ein großes Blatt Papier als Basis und Masking Tape (das Klebeband aus Reispapier gibt es im Bastelladen und ist rückstandslos wieder zu entfernen) helfen beim Sammeln der Ideen. Dabei darf im Prozess immer wieder ergänzt und aussortiert werden, so dass sich am Ende ein stimmiges Gesamtbild aus der Collage ablesen lässt.

Einrichtungsstil gefunden – und jetzt?

Nun geht es an die Aufnahme der Eckdaten: Wie viel Raum steht zur Verfügung? Ist ausreichend Stellfläche für das Babybett, Schrank und Wickeltisch vorhanden oder muss nach kombinierten Lösungen und Alternativen gesucht werden? Woher kommt das Licht, besitzt der Raum große Fenster oder muss fehlendes Licht durch Leuchten ausgeglichen werden?

Nun wird es konkret: Möbel & Wandgestaltung

Nach der kreativen Vorarbeit sind Farbe und Möbel dran: abhängig von Raum und Möbeln sollten Farbton und zu streichende Wand ausgesucht werden. Ein Blick von der Tür aus in das Babyzimmer lohnt sich um festzustellen, ob das Auge auf eine farbige Wand, Motivtapete oder doch besser eine neutrale Fläche fallen sollte. Grundsätzlich gilt: Dunkle Farben verkleinern den Raum optisch und „schlucken“ Licht. Das kann Gemütlichkeit erzeugen, sollte bei kleinen oder schlauchförmigen Räumen aber mit Vorsicht umgesetzt werden, damit keine dunkle Höhle entsteht.

Beim Stellen der Möbel sollten Schränke nicht das Licht des Fensters nehmen, sie verschwinden am Besten hinter Türen oder in rückliegenden Teilen des Raumes. Das Babybett ist im Zweifelsfalle im Fensterbereich besser untergebracht (Achtung: es sollte natürlich keinen Zug bekommen!). Auch ein schöner Stuhl zum Ausruhen oder Stillen ist hier perfekt platziert.

// Tipp für Unentschlossene: Grundfläche der ausgesuchten Möbel mit Kreppband auf dem Boden markieren um eine Vorstellung der Dimensionen zu bekommen.

Ob mitwachsende Möbel sinnvoll sind, ist eine klare Geschmacksfrage und nicht eindeutig zu beantworten. Es kann sich finanziell auszahlen, ein günstiges Babybett beizeiten gegen ein günstiges Kinderbett auszutauschen, jedoch ersparen mitwachsende Möbel nach der Anschaffung den erneuten Aufwand des Möbelkaufs.

Über den Umfang der Erstausstattung fürs Babyzimmer darf diskutiert werden. Eine Basis aus Babybett, Schrank und Wickeltisch ist jedoch sinnvoll. Je nach Raumgröße bleibt Platz für einen Sessel und beizeiten wird den Bedürfnissen des wachsenden Kindes entsprechend Spielzeug und Stauraum hinzukommen. Auch Komplettsets, wie zum Beispiel die Möbelserien unseres Experten Massivum können eine Alternative sein.

Glücklich schätzen darf sich, wer gar auf Möbelstücke der eigenen Kindheit zurückgreifen kann. Diese punkten durch Charakter und sind häufig mit überschaubarem Einsatz zu renovieren, ein paar bunte Knäufe oder ein frischer Anstrich wirken oft Wunder.

Die Wickelkommode kann als zusätzlicher Aufsatz auf der Kommode integriert werden, funktioniert in kleinen Räumen jedoch ebenso gut als platzsparendes Klappmöbel an der Wand. Ein Wandboard mit Zubehör sowie eine kleine Wärmelampe sind ebenfalls sinnvoll.

Dekoration

Nach der Pflicht kommt die Kür, denn gemütlich wird das Babyzimmer erst durch wohnliche Accessoires wie Vorhänge, einen kuscheligen Teppich und Bilder an der Wand. Ein Sessel oder Schaukelstuhl mit einem schönen Kissen sorgt für Gemütlichkeit. Bunte Boxen, Kuscheltiere oder kleine Geschenke der Verwandtschaft finden einen guten Platz auf Kommode oder Schränkchen. In unserem Wohnbeispiel sind simple Bilderleisten ein toller Ort, Lieblingsstücke auszustellen.

Beleuchtung im Babyzimmer

Neben einer guten Allgemeinbeleuchtung über die Decke sollten auch stimmungsvolle Lichtquellen nicht vergessen werden. Ein kleines Nachtlicht hilft, sich nachts ungeblendet zurechtzufinden. Auch ein kleines Licht im Fenster oder an der Wand wirkt dekorativ und ist zugleich funktional.

Das Nest ist nun bereit für den neuen Mitbewohner und bereit zum Einzug.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Einrichten und Gestalten des Babyzimmers!

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