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Marike

DIY-Einbauschrank: Stauraumwunder im Dachgeschoss

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Wer unter dem Dach wohnt, kennt das Problem: Dachschrägen! Sie können zwar gemütlich und durchaus wohnlich sein, schlucken aber kostbaren Stauraum und Stellfläche. Herkömmliche Schränke darunter zu platzieren ist meist schwierig, eine Couch unter der Schräge kann zu schmerzhaften Beulen führen – warum also den Platz nicht sinnvoll mit einem maßgefertigten Einbauschrank nutzen?

Das dachte sich auch Hobby-Handwerker Alexander und baute ein wahres Raumwunder in die ungenutzte Fläche unter dem Dach. Nach seiner handwerklichen Ausbildung studierte Alexander Kommunikationsmanagement. „Daher auch meine Leidenschaft, über Technisches zu bloggen. Schon als Jugendlicher habe ich mit Begeisterung an Mofas, Autos und alten Motorrädern gebastelt.“

Auf seinem „Tüftler-Blog“ Die Bastelkammer schreibt Alexander über die Restaurierung alter Motorräder, technischen Modellbau und 3D-Druck-Technologie. Der Einbauschrank ist das erste große Möbelbau-Projekt, das er selbst entworfen und gebaut hat.

Das Projekt

Gemeinsam mit seiner Frau und ihren beiden Kindern wohnt Alexander in einem Einfamilienhaus in Hamburg. „Wir brauchten in unserem Dachgeschoss sinnvollen Stauraum, um in anderen Räumen des Hauses Platz zu schaffen“, erklärt Alexander. Der ausgebildete Feinmechaniker kam auf die Idee, den ungenutzten Raum unter der Dachschräge mit einem maßgefertigten Schrank zu nutzen. Der Einbauschrank sollte die Gesamtlänge von knapp sieben Metern unterhalb der Schräge nutzbar machen. Das Ziel: Auf zwei Ebenen DIN A4-Aktenordner im geschlossenen Schrank unterbringen: „Der Stauraum sollte den Inhalt verbergen – Akten-Ordner, Kisten und Kleinkram sehen einfach nicht so repräsentativ aus“, findet Alexander.

Die Umsetzung

„Die zentrale Herausforderung war es, die Unebenheiten des Bodens und der Dachschräge mit einer universellen Konstruktion auszugleichen“, berichtet der Hobby-Handwerker. Die Konstruktion musste also über ausreichend Flexibilität verfügen, um eine möglichst gute Anpassung zu ermöglichen. Alexander entschied sich für eine Art Modulbauweise mit einem einheitlichen Korpus. Lediglich das letzte Schrankelement wurde mit individueller Breite offen gebaut. Auch dieser offene Bereich wird sinnvoll genutzt: In ihm wurden die Drucker untergebracht.

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Kommentare (3)
Maljani

Super Artikel

Jasmin

Sehr schöne Idee! Mein Favorit wären auf jeden Fall Push-to-Open-Mechanismen! :-)

claudius

Jea, ist super geworden! :)

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