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Marike

Klein und bunt: Das Comeback der Bügelperlen!

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Es ist soweit: Die Bügelperlen sind zurück! Wenn Mutti entnervt die Augen verdreht, weil sie schon wieder das Bügeleisen schwingen muss und gar nicht mehr weiß wohin mit all den knallbunten Plastikuntersetzern, die der stolze Nachwuchs in Massenproduktion anfertigt, ist im Kinderzimmer der Bügelperlen-Hype ausgebrochen!

Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit? Die kleinen, kunterbunten Kunststoffperlen, mit denen man ganz individuelle Bilder gestalten kann.
Doch auch Erwachsene entdecken das Bastelmaterial gerade für sich. Es entstehen dezente Anhänger, Übertöpfe und Schlüsselanhänger aus den farbigen Hülsen.

Um das Bügelperlen-Comeback gebührend zu würdigen, zeigen wir, worauf ihr beim Basteln achten solltet und wie ihr die fertigen Bügelbilder weiterverarbeiten könnt.

Bügelperlen-Kurzanleitung

Zubehör

  • Bügelperlen
  • Geduld
  • Feinmotorik (bei Bedarf kann eine Pinzette helfen)
  • Stift- bzw. Motivplatten
  • Backpapier
  • ein Bügeleisen

Ist all das vorhanden, steht dem bunten Bastelspaß nichts mehr im Weg!
Verschiedene Bastelsets, zum Beispiel mit Bügelperlen in Pastellfarben oder für Blumenmotive, gibt es unter anderem bei Idee, Amazon oder im Spielzeugladen.

Schritt 1

  • Auf den Stiftplatten können mit den winzigen Perlen Motive gelegt werden. Bei Farbwahl und Legetechnik sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Schritt 2

  • Sind alle Perlen an Ort und Stelle kommen Bügeleisen und Backpapier zum Einsatz.

// Tipp: Bei dem Transport der Stiftpaletten ist äußerste Vorsicht geboten! Nichts ist ärgerlicher, als wenn die mühevoll erstellten Motive auf dem Weg zum Bügelbrett herunterfallen! (Außerdem kann es schmerzhaft sein, barfuß auf herumliegende Bügelperlen zu treten...)

  • Das Backpapier wird auf die Perlen gelegt. Anschließend fährt man mit dem heißen Bügeleisen vorsichtig mehrere Male über das Papier. Kreisende Bewegungen helfen dabei, dass die Perlen richtig miteinander verschmelzen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Stifte der Stiftplatte nicht mit dem heißen Bügeleisen in Berührung kommen, um diese nicht zu beschädigen.

//Tipp: An die ideale Bügelzeit muss man sich langsam herantasten. Je nach Bügeleisen und Motivgröße kann diese variieren. Bügelt man zu kurz, verschmelzen die Perlen nicht zusammen und das Motiv bricht auseinander. Bügelt man zu stark oder zu lange, können unschöne Wölbungen entstehen.

Schritt 3

  • Zum Schluss sollte das Bügelperlenbild ausreichend abkühlen. Dann lässt es sich ganz einfach von der Stiftplatte lösen. Sollte sich das Bild wölben, kann man es für eine Weile zwischen zwei dicke Bücher legen.
  • Ist das Bügelperlen-Werk abgekühlt, kann es nach Belieben weiterverwendet werden.

Kreative Deko- und Bastelideen

Wer sich nun fragt, was man mit den fertigen Bügelperlen-Bildern anfangen kann, ist nicht allein mit diesem Problem. Doch zum Glück gibt es viele kreative und bastelfreudige Bügelperlen-Fans, die sich dieser Fragestellung angenommen haben. Am häufigsten werden die Bügelperlen-Platten als Untersetzer verwendet. Wem das zu langweilig ist (oder schon ausreichend Untersetzer sein Eigen nennt) kann aufwändigere Bügelperlen-Projekte starten: Ob als Übertopf, Mobile oder Verzierung auf Einladungskarten – die Einsatzmöglichkeiten der kleinen Kunststoffperlen sind erstaunlich vielfältig!

Die vielen Unterschiedlichen Motiv- und Stiftplatten ermöglichen tolle Gestaltungsvariationen. Mithilfe verschiedener Farbkombinationen oder den Einsatz von Glitzerperlen können individuelle Deko-Accessoires gebastelt werden.

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Kommentare (1)
Anja

Manche Trends sind mir ja dann doch ein Rätsel.

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