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Marie

Die Glühbirne – mehr als nur ein simples Leuchtmittel!

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Noch vor einigen Jahren war eine "unbeschirmte" Glühbirne eher ein Indiz für einen bevorstehenden oder gerade durchgeführten Umzug oder für ein generelles Desinteresse an der Inszenierung der eigenen vier Wände. Seit einiger Zeit etabliert sich das "nackte" Leuchtmittel aber mehr und mehr als hippe Lichtquelle.

Wer etwas auf sich hält, besitzt mindestens eine Edison-Birne in Marmor- oder Messingfassung inklusive Textilkabel für den Industriefaktor. Ein wohlig warmes Licht verspricht die Glühfadenlampe außerdem, was in Zeiten von LEDs und Energiespar-Leuchtmitteln großen Anklang findet.

Die ersten kommerziell hergestellten Glühbirnen von Thomas Alva Edison enthielten noch Kohlefäden, die beim Verglühen ein rötliches Licht entstehen ließen. Sie sind bis heute in ausgewählten Geschäften erhältlich. Ab 1910 wurden Glühfäden aus Wolfram üblich, die zu dünnen Metalldrähten geformt wurden und gewunden eine höhere Leistung erzielten.

Seit 2009 ändert sich fast jährlich die Energieeffizienzklasse, in der Glühbirnen nach EU-Richtlinie zugelassen sind. Restbestände "alter" Birnen, die bereits auf dem Markt im Umlauf sind, dürfen nach wie vor verkauft werden.

Während die einen inzwischen völlig auf energiesparende LED-Leuchten umgestiegen sind, erfreuen sich die anderen an Glühbirnen-Leuchten im Vintage-Look mit kreativ gewundenen Drähten für eine besonders schicke Optik. Gern kommt mittlerweile auch der Glaskörper außergewöhnlich geformt daher. Designfassungen aus Beton über Kunststoff bis hin zu Kupfer in Verbindung mit dem guten alten Textilkabel in aktuellen Farben werden meist schon mit der sogenannten Edison-Birne verkauft. Die Lebensdauer einer solchen Birne liegt laut Herstellern bei 1000 Stunden. Nur muss der Transport vorsichtig vonstatten gehen – die Glühbirnen gehen leicht kaputt.

Die Form der "Glühlampe", die ihr auch zur Bezeichnung als "Glühbirne" verhalf, wurde von diversen Designern neu interpretiert, selbst als Lampenschirm verwendet, stilisiert und von Ingo Maurer 1992 als "Lucellino" sogar dekorativ mit Flügeln versehen.

Nachdem die Glühbirne 2009 fast gänzlich verschwunden schien, freuen wir uns über ihr Comeback in neuem Gewand und haben für Euch einige Neuinterpretationen zusammengestellt.

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